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Feuerstein (Silex) - das Rohmaterial für Werkzeuge und Waffen der Steinzeit

Das rätzelhafte Heiligtum der Steinzeitjäger
Der Göbekli Tepe "Gebauchter Berg" bei Sanliurfa in der Südosttürkei birgt Neues und Besonderes und ermöglicht einen neuen und weitreichenden Vorstoß bei der Erkundung bisher unbekannter Gefilde der Menschheitsgeschichte.
Hier haben vor 12 000 Jahren Menschen an einem riesigen Baukomplex gearbeitet und gewaltige, tonnenschwere Pfeiler zu keisförmigen Anlagen aufgestellt. In dieser Region wurden die Menschen sesshaft und entwickelten Ackerbau und Tierhaltung.

 

1995 begann Prof. Dr. Klaus Schmidt  mit den Grabungen. Jahrtausendelang verschüttet, treten nun die Monumente, die wahrscheinlich rituellen Handlungen dienten, schichtweise wieder ans Licht. Jede Phase der Ausgrabung wird dokumentiert, denn eine Ausgrabung läßt sich nie mehr wiederholen.
Etwa 20 Anlagen, die mindestens aus 10  und mehr Pfeilern bestehen, sind auf dem "Bauchberg" zu erwarten. 43 Pfeiler sind bereits sichtbar. Die meisten Pfeiler sind mit Reliefdekor versehen: antropomorphe Wesen, Tierdarstellungen und abstrakte Symbole.
Tell mit Wunschbaum- ein kultischer Ort
Anziehungspunkt - älteste menschlicher Zeugnisse
Prof.Dr. Klaus Schmidt-Grabungsleiter
Göbekli Tepe- Ausgrabungsgelände
T-Kopf-Pfeiler
Goebekli Tepe - Vorbereitung zur Ausgrabungspause
Tierrelief an T-Kopfpfeilern
Goebekli Tepe -  Steinkreis 15m Durchmesser
Goebekli Tepe -Steinbruch
Steine

Weithin sichtbar erhebt sich hier, auf dem höchsten Punkt eines rundherum nackten Kalksteinplateaus, ein rund 15 Meter hoher Erdhügel mit einem Durchmesser von etwa 300 Metern. Hier liegt das frühneolithische Bergheiligtum, die älteste Tempelanlage der Welt. Auf einer Fläche von etwa 9 Hektar sind seine bis zu 15 Meter mächtigen Ablagerungsschichten aus mehreren Jahrtausenden erhalten. Der Ort hat bis heute nichts von seiner magischen Anziehungskraft verloren. So steht auf der Bergkuppe ein Wunschbaum, der noch immer von Bewohnern aus der Umgebung aufgesucht wird.

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