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ORIENT, das ist...

 Syrien - Land und Leute

 

Kulturbegegnung -     Wir möchten Wissen über den Nahen Osten vermitteln und Verständnis für fremde Kulturen wecken.

Vor allem seit dem Sommer 2015 sind viele Menschen aus Syrien zu uns in den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gekommen, geflohen vor Krieg und Zerstörung.
Was aber wissen wir eigentlich von dem Land und seiner Kultur aus der Zeit vor dem Krieg? Viele dieser historisch bedeutsamen Stätten sind im Krieg beschädigt oder gar zerstört wurden.
Das Gebiet, in dem Syrien heute liegt, gilt als Wiege der menschlichen Kulturen. Über die Gemeinsamkeiten unserer Kulturen und Religionen wurde in unserer Region hingegen bislang noch nicht öffentlich diskutiert. Diese Lücke wollen wir mit dem Projekt „Kulturbegegnung“ schließen.
Um Vorurteilen und Ausgrenzung wirksam entgegen zu können, braucht es Informationen und politische Bildung.

Es ist uns gelungen, einen syrischen Archäologen für ein Referat und eine Diskussion nach Saalfeld zu bekommen.  Am 03.05.2018 wird Jabbar Abdullah, Köln, in der Stadt- und Kreisbibliothek sprechen.
Das reiche Kulturerbe Syriens, darunter die Weltkulturerbe-Stätten, ist beschädigt, zerstört oder weiterhin gefährdet. Dem Kriegsausbruch 2011 waren viele Jahre vorausgegangen, in denen die an interdisziplinären Projekten beteiligten Wissenschaftler gemeinsam mit einheimischen Kollegen ungehindert in Syrien forschen konnten.

Deutsche Wissenschaftler waren beteiligt an Ausgrabungsstätten im syrischen Raum :
inTell Halaf, Tell Braq, in Qatna,
in Doliche bei Gaziantep,  in Apamea, in Emar,                                   
in Tell Mozan bei Qamishli, in Tell Schech Hamad.

Deutschland hat starke und ermutigende Signale der Unterstützung gegeben.

Syrien liegt im Herzen des sog. fruchtbaren Halbmonds, d. h. in der Region, in der sich spätestens seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. eine Kultur entfaltete, die noch für unsere Zeit mitprägend ist: Schrift, Kunst, Literatur, Architektur, alles entstand zwischen Mesopotamien (Zweistromland an Euphrat und Tigris), Anatolien (heutige Türkei), dem Mittelmeer und dem Niltal in Ägypten.
Kein Wunder, dass Syrien, wo sich die politischen und kulturellen Einflüsse kreuzten, ein unvergleichliches archäologisches Erbe besitzt. Zahlreiche Völkerschaften und Eroberer lösten sich ab: Babylonier, Ägypter, Hethiter, Assyrer, Perser, Griechen, Parther, Römer, Byzantiner, Araber, Osmanen, Kreuzritter und schließlich auch die Kolonialmacht Frankreich. Sie alle haben ihre Spuren hinterlassen.

Durch den Bürgerkrieg in Syrien sind fast 300 Kulturstätten des Landes beschädigt, geplündert oder gänzlich zerstört worden. In Syrien sterben auch die Wurzeln der europäischen Kultur.

André Parrot, der langjährige Leiter der Sammlungen des Pariser Louvre, sagte:  "Jeder Mensch hat zwei Vaterländer, sein eigenes und Syrien".

Zur Vorbereitung des Vortrages am 03.05.2108 gibt es eine Lichtbildpräsentation „Syrien –Land und Leute“ am 12.04. um 16.00 Uhr in der Stadt und Kreisbibliothek.
Wir hatten 2008 und 2011 das Land kennenzulernen und können ein breites Bild über Syrien vermitteln.

Astrid Pautzke 



Vortrag  und Diskussion mit Jabbar Abdullah

am 03.Mai 2018
um 19.00 Uhr
in der Stadt-  und Kreisbibliothek

 

 

 

 

 3. Mai 2018 
 19.00 Uhr

                                                                            

 

 

 12.April 2018
 16.00 Uhr

 


      
    

Wir möchten Wissen über das Land vermitteln und für das Verständnis der Kulturen entwickeln

Syrien vor dem Krieg.
Syrien war stets eine Durchgangsregion für den Fernhandel an der Weihrauch- und Seidenstraße. Damit auch Austausch für alle Kulturen und Völker: Sumerer, Assyrer, Babylonier, Aramäer, Perser, Griechen, Römer, Byzantiner, Araber und Türken, Franzosen und Briten, Juden, Christen und Muslime – sie alle haben ihre Spuren hinterlassen.  Sie haben Syrien zu einem der schönsten, bedeutendsten Kulturräume der Welt gemacht.
Die Bilder, die uns seit 2011 aus Syrien erreichen, lassen seinen Reichtum in Vergessenheit geraten. Die Brutalität des Krieges und dessen Tragik dominieren die Medien.

Wir möchten Wissen über das Land vermitteln und für das Verständnis der Kulturen entwickeln. In Zeitraum2008 und 2011 reisten wir nach Syrien. So entsteht ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild über das Land. 
  
 


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