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 Förderverein Kunst in Kamsdorf e.V.   plant, organisiert und beantragt Förderung für das
 Kunstprojekt GEGEN DAS VERGESSEN  in der KZ - Gedenkstätte Laura                   

 Eine Maßnahme zur Integration
 mit Kunst und Kultur im Rahmen des  
 Bundesprogrammes "Partnerschaft  Demokratie" 
    

      

 

                 
       

Gegen das Vergessen                                                                                       

Konzept zur bildkünstlerischen Gestaltung in der Gedenkstätte Laura 

Für bildkünstlerische Gestaltungsmöglichkeit der Gedenkstätte Laura stellten wir uns folgende Frage: Was war und ist Laura?

Laura ist eine Begegnungsstätte. Man begegnet Geschichte.
Menschen besuchen den Ort, um sich mit Geschichte, mit deutscher und ihrer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Wenn sie die Nazizeit nicht mehr selbst erlebt haben, werden sie erinnert, wozu Menschen fähig sind. Es ist ein Platz der Erinnerung, eine Begegnung der Vergangenheit mit der Gegenwart, mit Krieg und Frieden, mit Diktatur und Demokratie.

An diesem Ort muss jedem klarwerden, was Hermann van Hasselt, ein ehemaliger Häftling, der seine letzte Ruhestätte auf dem Gelände von „Laura“ wählte, auf seinem Grabstein festhielt:  "Vergeben konnte ich, vergessen nie".

Das ist für die Bildhauerinnen Karien Vervoort, Jess Fuller und Sylvia Bohlen Quelle der Inspiration für ein bildkünstlerisches Konzept auf dem Gelände der Gedenkstätte Laura. Besucher sollen animiert werden, sich aktiv in eine Auseinandersetzung zu begeben.

Was bedeutet Vergebung?

Karien Vervoort sucht Worte und erforscht deren Sinn, wie z.B. Heilung ist Vergebung - Vergebung ist Heilung. Sie setzt sich mit Zitaten der Bibel, Martin Luther Kings und des spirituellen Gelehrten Annsi auseinander.

Diese sollen an einem von ihr erschaffenem Baum der Vergebung zu lesen sein, Texte, die das Herz ansprechen, Filter (Formen, durch die man sehen kann) mit verschieden farbigen Gläsern und Metallstrukturen entfremden den Blick auf Laura, erneuern, hinterfragen und fordern Zeit.

Es muss jeder verstehen, dass Frieden, Freiheit und Toleranz keine Automatismen sind, sondern gewählt, behütet, und gepflegt werden müssen. Es bedarf eines permanenten gesellschaftlichen Engagements, um die Ausgewogenheit einer freien, friedlichen und toleranten Gesellschaft wider Diktatur und Krieg zu erhalten.

Eine freie demokratische Gesellschaft muss wachsen und gedeihen, sich entwickeln und gepflegt werden. Nur so können Kreativität, Kultur und auch Wohlstand entstehen.

Daraus entwickelt sich Sylvia Bohlens Idee. Es werden zwei gegensätzliche Elemente, wie Krieg und Frieden, Intoleranz und Freiheit, Diktatur und Demokratie, zu einer sich entwickelnden Plastik verbunden.

Zum einen ist sie ein ca. 3m hohes Rohrgestell, umwickelt mit Stacheldraht.

Sie erinnert in seiner Form an ein stark vergrößertes Stacheldrahtglied, das aggressiv in den Himmel spießt, aber dessen Wirkung nicht mehr vordergründig die eines gewaltträchtigen Zaunes, einer Absperrung oder einer Grenze darstellt.

Zum anderen wird dieses Objekt mit einer weißen Kletterrose bepflanzt. Die „Weiße Rose“ als Symbol der Reinheit des Friedens und der Unschuld. Die Geschwister Scholl gründeten während der Nazi-Diktatur die Studentenvereinigung "Weiße Rose", weiß, rein, unschuldig, die sich dem Widerstand verpflichtete. Sie starben als junge Menschen in einer Diktatur, weil sie mit Mut und Zivilcourage versucht hatten, die Menschen aufzuklären und die Nazis zu entlarven. Mit dem Wissen um die Konsequenzen ihres Tuns kämpften sie für Menschenrechte und Toleranz.

Es beginnt mit einem zarten Gewächs, das bei guter Pflege als eine fulminante üppig blühende Schönheit dem Stacheldraht jegliche Feindseligkeit nehmen und alles in eine komplett bewachsene harmonische und lebendige Form verwandeln kann. Jeder kann bei der Pflege helfen. Gießkannen und Hacken stehen bereit.




                      


                             Projektarbeit der Schüler der  9.Kasse der
                          Regelschule Unterwellenborn
                  
 


 

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 12.07.2109 ab 14.00 Uhr
 
 
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